Feb 21 2011

Niedrigere Miet-und Nebenkosten in einer Studenten-WG

Studenten, die fern vom Heimatsort ihr Studium aufgenommen haben, müssen sich eine Unterkunft suchen. Das kann ein angebotenes Wohnheim oder eine Wohngemeinschaft mit anderen Studenten sein.

In Deutschland gibt es sehr viele Studenten, die sich für ein Studienfach beworben haben, um eine bestimmte Fachrichtung einschlagen zu können. Nicht alle Studenten können während der Zeit des Studiums bei den Eltern leben und wohnen. Viele müssen an weit entfernte Orte, wo sich eine tägliche Heimfahrt nicht lohnen würde. Einige Universitäten bieten ihren Studenten auf dem Gelände der Universität billige Zimmer an, die rege genutzt werden und schnell vergriffen sind. Aber so ein Wohnheim kann auch ganz schön laut werden, denn junge Menschen feiern, lachen und tanzen gern.

Wer sich nicht an den Belustigungen seiner Kommilitonen beteiligen möchte oder wer kein Zimmer im Wohnheim bekommen hat, der kann sich eine Studenten-WG suchen. In vielen Städten werden sie in Inseraten angeboten. Es handelt sich meist um größere Wohnungen, die vermietet werden. Jeder Student hat in dieser Wohnung sein eigenes Zimmer, welches er auch selbst sauber hält. Küche und Bad werden von allen Mietern der Wohnung genutzt. In den Wohngemeinschaften sind oft Reinigungspläne für Küche und Bad zu finden. Hier haben die Studenten selbst eine gewisse Ordnung und Reihenfolge der Säuberungsarbeiten eingeteilt, die nach Plan erledigt werden. Da die Miete und die Nebenkosten durch die Anzahl der Studenten einer Wohneinheit geteilt werden, fallen diese Kosten geringer aus. Jeder Student kann ein Stipendium beantragen. Die Höhe des monatlichen Zuschusses richtet sich nach dem Einkommen der Eltern, die ebenfalls ihren finanziellen Beitrag zu zahlen haben. Mit diesem Einkommen kann der Student alle notwendigen Ausgaben bestreiten und seiner Mietforderung nachkommen. Studenten werden auch in vielen Mini-Jobs gesucht. So können sie ihr Einkommen noch steigern.

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